Archiv für die Kategorie „Kassen“
Kassen als Motor für den Handel
Die Geschichte des Warenverkehrs, noch ganz ohne Kassen, beginnt mit dem Tauschhandel. Ich gebe Dir mein Schwein, dafür gibst Du mir Deine gegerbten Häute. Warentausch ohne Bargeld war einfach und wurde mehr oder weniger vertrauensvoll von Mensch zu Mensch durchgeführt. Auf den Märkten, die sich daraus entwickelten, dass man einen zentralen Platz benötigte, um Waren zu tauschen, wurden dann andere Zahlungsmittel benötigt und Münzgeld wurde geprägt. Das Warensortiment wurde größer und wurde mit Geld bezahlt, dieses wurde direkt ausgetauscht. Obligatorisch war der prüfende Biss auf die Goldmünze, ob sie auch echt ist.
Die Kassen rückten erst spät ins Interesse, als Läden mit Personal und mit ständig wachsenden Kundenmengen eine bessere Kontrolle des Geldes nötig machten. James Ritty in Dayton, Ohio, USA erfand 1879 die erste mechanische Kasse. Hintergrund war ganz einfach, dass er den Diebstahl durch seine Angestellten besser in den Griff bekommen wollte. Die Besonderheit der Kassen war, dass sie über eine geschlossene Geldschublade verfügten, die mit dem typischen Klingeln aufsprang, nachdem das Registrieren an der Kasse abgeschlossen war. Ritty ließ sich die Erfindung der Kassen patentieren.
Die Entwicklung der ersten Kasse setzte eine rasante Entwicklung in Gang. Mit Hilfe der Kassen wurde es möglich gemacht, dass Kunden schneller bedient werden können. Das Addieren der Preise von Hand benötigte viel mehr Zeit, als die Eingabe der Preise in die Kasse, die die Beträge automatisch addierte. Damit wurde es möglich, dass die Warensortimente in den Ladengeschäften wachsen konnten. Jeder Artikel wurde mit einem Preisschild ausgezeichnet und die Kassiererin brauchte nur noch den angegebenen Preis in die Kasse eingeben und die Kurbel drehen. Moderner waren dann schon elektronische Kassen mit Ziffernblock, ähnlich wie eine Rechenmaschine. Trotzdem dauerte es noch zu lange, die Preise einzugeben. Vor allem, wenn man zum Beispiel in der Gastronomie, nicht ausgezeichnete Ware verkaufte und die Preise der Speisenkarte auswendig lernen musste.
Auch in der Gastronomie wurde das Angebot größer, als unkomplizierte Kassen mit vorprogrammierten Tastenfeldern ermöglichten, einen großen Teil der Speisen und Getränke komplett mit Preis direkt mittels Tastaturbeschriftung auf der Kasse darzustellen. Meistens hatten die Kassen farbig eingeteilte Tastenfelder, die jeweils Speisen und Getränke optisch trennten. So konnte auch wesentlich schneller neues Personal eingearbeitet werden. Weltweite Filialketten wären ohne diese modernen Kassen nicht so einfach entstanden. Im Handel wurde mit Einführung der ersten Supermärkte die Entwicklung immer effektiverer Kassen Systeme vorangetrieben. Auch hier gab es erst die Kassen mit Nummernblocks, in die die Kassiererinnen die Preise in Höchstgeschwindigkeit eintippten.
Wirklich große Supermärkte, nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Heimwerkerartikel, Sonderposten oder auch die beliebten Möbel-Mitnahme Märkte bedienen heute am Tag Hunderte oder sogar Tausende von Kunden. Um das zu bewerkstelligen, ist es nötig, dass an den Kassen keine langen Warteschlangen entstehen. Erreicht wird das heute mit Barcode Scannern, die mit der Kasse verbunden sind. Jeder Artikel ist mit Barcode Preisschild ausgezeichnet. Sobald der Scanner das Preisschild erfasst, zeigt die Kasse im Display den korrekten Preis, sowie meist die Artikelbezeichnung, die Warengruppe und sonstige, für die Warenwirtschaft und Lagerhaltung benötigten Daten an. Diese werden auf den Rechnungsbon gedruckt und auch gespeichert. Die gespeicherten Daten aus den Kassen können auf verschiedenen Wegen zentral ausgelesen und im zentralen PC für die unterschiedlichsten Auswertungen und Statistiken verwendet werden. Auf diese Weise haben Kassen den positiven Trend bei Waren- und Kundenströmen in Handel und Gastronomie ganz wesentlich herbeigeführt.
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Kassen erleichtern Arbeitsalltag für Dienstleister
Eine moderne Kasse wird oft als reine Rechenmaschine unterschätzt. Kassen sind in jedem Geschäft zu finden, in dem Waren oder Dienstleistungen gegen Geld angeboten werden. So hat zum Beispiel der Friseur eine Kasse, die im Idealfall einen Großteil der Verwaltungsarbeit mit steuern hilft. Praktisch ist es vor allen Dingen, wenn in der Kasse direkt Kundendateien angelegt werden können, mit Fotos der Kunden, damit die Frisur wird, wie immer. Eine integrierte Warenwirtschaft unterstützt den Friseur bei der Verwaltung seines Lagerbestandes, ermittelt Bestellvorschläge für Farben, Shampoos und andere Friseurartikel. Manche Friseure begnügen sich noch mit einer einfachen Registrierkasse, aber die Vorteile, die eine moderne Kasse bietet, sind nicht von der Hand zu weisen. Zum Beispiel, wenn man über die Kassen ein Bonussystem für die Kunden oder auch für die Angestellten verwalten kann. Kundenbindung ist gerade für Friseure, in Zeiten der Billigketten, eine große Herausforderung. Auch Kosmetikstudios stehen logistisch gesehen vor großen Aufgaben. Eine ausführliche Kundenkartei mit Verzeichnis der bisherigen Anwendungen, Hauttyp, beliebte Artikel, Kundendaten für Abbuchung bei bargeldloser Zahlung und vielem mehr geben dem Kunden das Gefühl, dass die letzte Behandlung noch gut im Gedächtnis ist. Kosmetik und Frisur setzen ein großes Maß an Vertrauen vom Kunden voraus. Gute Kassen können dieses Vertrauen fördern und damit dem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln. Nicht zuletzt brauchen auch Dienstleister, wie Friseur, Kosmetikerin, Fußpflegerin oder Nageldesignerin eine komplette Analyse der betriebswirtschaftlichen Daten. Das umfasst nicht nur die Lagerhaltung und Bestellvorschläge für verbrauchte Materialien und verkaufte Zusatzartikel, sondern auch umfangreiche Auswertungen über frei wählbare Zeiträume, wie Umsatz, Top-Kunden, Top-Verkäufer, Top-Angestellte, Artikelbewertung (Renner/Penner), nicht zuletzt die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der Bemühungen. Guter Service schafft zufriedene Kunden und auch Weiterempfehlungen. Daher ist die Kasse nicht nur von größter Bedeutung für die Übersicht und Warenwirtschaft, sondern hilft auch, wesentlich schneller die vom Kunden in Anspruch genommenen Behandlungen in Rechnung zu stellen. Hierbei können solche Kassen auch über verschiedene Preisebenen zum Beispiel Moonshine-Tarife auswerfen oder für die Kunden individuell gewährte Mengenrabatte speichern. Eine wesentliche Arbeitserleichterung ist auch die zentrale Pflege der Stammdaten. Und das sowohl für die Kundendatei, als auch eine ausführliche Pflege der Artikelstammdaten. Preisänderungen und andere Änderungen sind mit einer zentral gesteuerten Kasse kein Problem und auch kein großer Zeitaufwand mehr. Also ist es für jeden Dienstleister in der heutigen Zeit durchaus geboten, sich mit modernen Kassen auszurüsten, um schneller und effektiver den bestmöglichen Service zu bieten. So wird sich jeder Kunde individuell betreut fühlen und sich immer wieder gern in Ihre Hände begeben.
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Netzwerkkassen und andere Ausstattung im Einzelhandel
Im Einzelhandel gibt es verschiedene Branchen. Im obersten Level unterscheidet man zunächst zwischen Fachhandel und Vollanbieter. Der Fachhandel bietet Waren ausschließlich aus einem bestimmten Bereich wie beispielsweise Schuhe, Spielwaren, Backwaren, Fleischwaren, usw. Ein Vollanbieter bietet Waren aus allen oder vielen Fachbereichen an, womit sein Warensortiment natürlich erheblich mehr Verwaltungsaufwand bedeutet. Zur Ausstattung eines jeden Einzelhandelsgeschäfts gehören verschiedene Regalsysteme, um die Warenpräsentation zu ermöglichen. Auch Kühltheken und Tiefkühlvorrichtungen für zu kühlende Waren sind in den meisten Einzelhandelsgeschäften der Lebensmittelbranche zu finden. Hier sind in aller Regel Milch & Milchprodukte, SB-verpackte Fleisch- & Wurstwaren, Feinkostsalate und Fischwaren zu finden. Aber auch Netzwerkkassen sind in vielen Geschäften des Einzelhandels zu finden. Insbesondere in großen Filialbetrieben ist ein Kassensystem installiert, dass nicht nur eine Netzwerkkasse pro Filiale nutzt. Allein in Supermärkten sind mindestens drei Kassen-Plätze eingerichtet, damit zu Stoßzeiten die Wartezeit für die Kunden nach Möglichkeit minimiert werden kann. Kassensysteme im Einzelhandel, insbesondere in Filialunternehmen wie Supermärkten und Warenhäusern, sind mit umfangreicher Kassensoftware ausgestattet, damit die Umsätze aller Filialen nicht nur für sich allein abgerechnet werden können. Es ist auch notwendig, dass auf Konzernebene die Umsatzzahlen eingesehen werden können. Bei jeder Veränderung kann dann sofort reagiert werden. Zur weiteren Ausstattung im Einzelhandel gehört natürlich auch, dass die Möblierung dem Konzept angeglichen ist. So findet man bei Lebensmitteldiscountern häufig nur das Allernötigste an Regalen und Kühlvorrichtungen. Die meisten Waren werden hier direkt von Palletten und aus der Versandverpackung heraus verkauft. Auch die Wandgestaltung und die Ausleuchtung dieser Geschäfte sind eher nüchtern und zweckmäßig. Ein Fachgeschäft für Spielwaren hingegen ist da natürlich auf seine Art zweckmäßig eingerichtet, aber immerhin doch sehr viel freundlicher und vor allem kundengerecht eingerichtet. Die Freundlichkeit der Farbwahl ist ebenso erwünscht wie die große Auswahl verschiedenster Spiele und Spielwaren. Hier kommen Kinder gern zum Stöbern und finden schnell heraus, was ihnen gut gefällt. Eltern und andere schenkende Erwachsene fühlen sich in freundlich eingerichteten Spielwarenfachgeschäften gut aufgehoben, weil die Atmosphäre stimmig ist. Und so ist es in den meisten Fachgeschäften ein guter Erfolgsfaktor, dass die Einrichtung nicht nur den Waren angemessen ist sondern eben auch mit freundlichen Farben und guter Beleuchtung die Kunden gewonnen werden. Natürlich spielt auch eine wichtige Rolle, dass ein gutes Kassensystem genutzt wird. In großen Warenhäusern sind meist Kassensysteme mit Netzwerkkassen im Einsatz, die nicht nur die einzelnen Abteilungen und deren Umsätze abrechnen. Die vollständigen Warenbewegungen können von der Bestellung bis zum Verkauf nachverfolgt werden, da die Kassensoftware auch in der Lage ist, Warenbestellungen und Wareneingänge zu verwalten. Damit werden statistische Darstellungen aller Warenbewegungen möglich. Außerdem können Netzwerkkassen, Kassensysteme und deren leistungsstarke Kassensoftware die Arbeitszeiterfassung verwalten und Termindaten für Bestellungen und Lieferungen übernehmen. In kleineren Betrieben im Einzelhandel ist es aber auch sinnvoll, ein Kassensystem mit moderner Kassensoftware und all seinen zusätzlichen Möglichkeiten zu nutzen. Denn jede Arbeitserleichterung bedeutet Kostenersparnis, die sich auch im Jahresergebnis niederschlägt.
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